Das bedeutet, dass ich nicht all mein Erlebtes in Bildern poste, wie ich z.B. einer sogenannten Taufzeremonie einer der Enkelkinder (8) beiwohnen durfte. Es war keine Namenstaufe, sondern ein etwas anders religiöses Ritual, vollzogen durch komplettes Untertauchen und späteres Händeauflegen,bei welchem das Kind feierlich in die Glaubensgemeinschaft aufgenommen wird und zugleich von allen bisherigen Sünden rein gewaschen wird. Tanten beider Seiten der Familie hielten Reden, die Oma spielte Klavier, die Enkelkinder sangen dazu. Danach versammelte sich die Familie daheim und es gab ausreichend zu Essen und zu Trinken.
Gestern, 8. Sept.
Shopping bei Costco ist sehr beliebt, denn es gibt Mengenrabatte, kaufen kann man alles bis hin zu Flugticket, Autos, Angelscheinen und Würmern.
Rindfleisch ist recht teuer
Lustig kann es bei Zurgers zugehen, wo man sich für jedwede Feierlichkeit entsprechend einkleiden kann.
Labour Day
ein Feiertag,aber nicht für die Männer der Müllabfuhr oder die im Handel beschäftigt sind.
Alle anderen waren outdoors unterwegs wie ich.(in der Mittagshitze, mit Wasser versteht sich)
Am späten Nachmittag stand eine Spritztour auf dem Programm. Ich wollte unbedingt zum Salt Lake selbst. Aber dieser ist für die Einheimischen nichts,wohin es sie zieht. Den Glanz des einstigen Saltaire gibt es nicht mehr, der See wird touristisch so gut wie nicht vermarktet, natürlich waren außer mir noch ein Bus mit Japanern in der Marina.
Der Salzgehalt liegt mit 14-25% niedrig als der des Toten Meeres 33%. Es gibt keine Fische. Im Sal Lake befinden sich vier Inseln.
Ich blicke auf den Kupferabbau, der gleich über der Straße ein paar Meilen einnimmt.
Am gestrigen Sonntag ging es zeitig aus den Federn, um eine Stunde vor Beginn der Aufzeichnung der weltweit übertragenen Aufführung des bekannten Chores Mormon Tabernacle Choir mit Orchesterbegleitung da zu sein. So könnte ich fotografieren und filmen. Während des 30 minütigen Konzertes dürfte ich mich von der hervorragenden Qualität dieses
Klangkörpers überzeugen. Gern teile ich mit euch (wenn es denn funktioniert) meine akustischen Eindrücke.
Das scheint nicht der Fall zu sein, ok maybe later.
Im Anschluß an das Konzert erklären junge Leute, Missionare aus aller Herren
Länder, die wichtigsten Gebäude.
Später im Konferenzcenter wurde Cathy unser privater Fremdenführer. Dieses Gebäude hat 21000 Sitzplätze und wurde beispielsweise 2002 zu den Olympischen Winterspielen für eine Großveranstaltung genutzt.
Am heutigen Nachmittag ging es nach oben in die Rockies, zur trockenen Wärme und einer recht steifen Briese kam noch die Höhensonne dazu. Alles in allem atemberaubende Ausblicke. Wir sind hoch und runter gefahren.
Willkommen in Snowbird Ski Center! Ab morgen findet übrigens in der Oktoberfesthalle das typisch deutsche Oktoberfest statt. Die Speisekarte mit den Gerichten bot genug Gesprächsstoff, denn Schnitzel und Sauerkraut passen ja wohl gar nicht zusammen.
Draper, ein Vorort von SLC, wo ich derzeit wohne, liegt 20 Meilen entfernt von SLC.
Es verkehren viertelstündlich Züge (Blue Line) dahin, gestern war ich das erste Mal in SLC.
In der Stadt der Mormonen dominieren kirchliche Bauten und prägen das gesamte Stadtbild.
Allen voran das Wahrzeichen der Stadt, der Salt Lake Temple, erbaut von der ersten Mormonen zwischen 1853 und 1893. Hier finden Taufen und Hochzeiten statt.Vorn links sieht man das Dach des Tabernacle, eine flach abgerundete Kuppel. Hier probt der berühmte Tabernacle Chor der Mormonen und gibt Konzerte, welche aufgezeichnet werden. Das werde ich am Sonntag erleben.
Nicht zu vergessen das riesige Hauptgebäude der Kirche der Mormonen,welches alle administrativen Aufgaben regelt. PS: es ist nicht schief
1882 entstand die Assembly Hall mit ihren hübschen weißen Turmspitzen und den bunten Glasfenster. Wöchentlich finden Konzerte und Vorträge statt.
Die Kirche kaufte z.B. ein Stück Hauptverkehrsstraße und baute zu einer Ruhezone aus, wo Sitzmöglichkeiten umrahmt von Blumenbeete und Grün geschaffen worden.
Der lange Flug mit Condor über den Nordatlantik Island,Grönland, Kanada nach Portland dauerte 11 Stunden, es waren ja immerhin stolze Achttausendsiebenhundertund km zurück zu legen. Die durchschnittliche Flughöhe betrug 10000m und die Außentemperatur -50°C, die Sicht war über weite Strecken sehr klar. Der Landeanflug auf Portland war etwas besonderes, in einer Höhe von 300m sah man den Columbia River sich durch die grüne Stadt schlängeln.
19:40 Ortszeit /4:40 MEZ werde ich dann mit Alaska Airlines 1Std.50 Min.unterwegs nach Salt Lake City sein.