Freitag, 12. Februar 2016

Besuch von Derik


Überaus pünktliche Ankunft nachdem der TAP Flieger zunächst mit Verspätung ausgeschrieben war


Mit der Metro ging es in Richtung
                        Unterkunft

Kleine preiswerte Stärkung im Café vorher                                              gefällig? Reisen macht hungrig.

Mit Leuten von der Sprachschule     waren          wir im Chinesischen 
Pavillion. 
Aus einem Tante Emma Laden , in dem mal Gewürze verkauft wurden,entstand eine Bar mit viel Kitsch oder 
auch Sammler Lieblingsstücken wie Miniatursoldaten, Porzellan, Silberschüsseln, Bildern, Fahnen usw.
Derik muss den Regen aus Deutschland mitgebracht werden, denn vier Tage hintereinander Regenwetter iggitt das kenne ich gar nicht mehr...
Kurzform:
Ein verregneter Freitag in Lisboa : Besuch des Ozeanariums ( Ocean Sunfish - unser Favorit) auf dem Terrain der Weltausstellung Expo98 und Fahrt mit dem Kabinenlift schwebend über dem Teje hin zum 142 m hohen Turm Vasco da Gama, dem höchsten Bauwerk von Lissabon.









Wir waren noch essen und einkaufen.  Derik schaut sich das Spitzenspiel
zwischen Benfica Lissabon und dem 1.FC Porto zusammen mit der Gastfamilie,
bei der er über AirB&B untergekommen ist, an.
Meine Gastmutter hat kein PayTV, so dass ich mich erholen kann, zumal ich 
mir Schnupfen und Halsschmerzen zugezogen habe - bei ungeheizter Wohnung
war dies abzusehen.

Dienstag, 9. Februar 2016

Sonntagsspaziergang

Dieser führte mich ans Wasser, hatte ich dies doch "lange" nicht aus der Nähe gesehen.
Ich fuhr mit der Metro paar Stationen und schlenderte dannvom Rossi die Rua Augusta entlang. Hier gibt es eine Menge nobler Restaurants und Geschäfte




Der Triumphbogen mit Aus-
sichtsterasse, eine Straßenbahn,  die für 19€ die Touristen über alle Hügel
fährt

der Praça do Comércio, 
oder Schlossplatz

mit dem 1.öffentlichen
Denkmal Portugals, dem Reiterstandbild José I. von Machado de Castro 

der Tejo, so heißt der Fluss
Das Tejobecken ist bis zu 11 km breit, do denken alle, schon am Atlantik zu sein

Auf Entdeckungsreise

Ich bin kein typischer Tourist, dann hätte ich wohl mit einer der Stadtrundfahrt begonnen, aber das kann ich ja noch nachholen.
Mein Tagesprogramm hier wird am Morgen bestimmt durch den Unterricht in der Sprachschule, den ich von 9:00 bis 12:00 besuche, danach gehe ich mit zum Mittagessen, einige buchten noch den Workshop am Nachmittag von 13:00 bis 14:45, aber ich habe ja dafür meine freiwilligen Einsätze, über die ich dann schreiben kann, wenn ich die ersten absolviert habe. Bis jetzt gab es einen Besuch vor Ort mit einer Besprechung und eine e-Mail über Vorstellungen zu meinem Einsatz.
Morgen geht der praktische Teil nun wohl wirklich los.
Am Nachmittag werden von der Sprachschule kleine Ausflüge in die Stadt usw.organisiert, die ich je nach Möglichkeit oder Interesse wahrnehme.

 Mit Derik werde ich eine Fahrt mit 
                                                           dem TucTuc wagen!

 Ein Handschuhmacher u. sein Laden

Das erste Telegrafenamt der Stadt

Wir besuchten ebenfalls das Museum Calouste Gulbenkian, dessen reiche Familie armenische Abstammung ist, er selbst wurde in Istanbul geboren, wohnte  in Paris, London, Lissabon; hatte studiert und kannte das Ölgeschaäft wie kein anderer seiner Zeit. Er war ein grosser Kunstsammler und 6000 seiner Kunstgegenstände befinden sich in dem Museum hier in Lissabon, das etwa 1000 ausstellt.


Am vergangenen Freitag folgten einige der Einladung zum Besuch eines kleinen Restaurants, in dem wir gut speisten und Bekanntschaft mit der für Lissabon typischen FADO Musik und Gesang machten. Leider folgt an dieser Stelle noch kein Videobeispiel, da ich die Kamera und das Handy vergessen hatte.
     
Mit Frederico aus Argentinien, 
Katerina aus Italien und Miguel, unserem Prof. für die Touren im Adega de Ribatejo

Am Samstag Vormittag stand die Tour zur Burg auf dem Programm, 10:00 ging es los...
Meine Homage an Valpo

Die Elevador erleichtern die Aufstiege

Aussichtspunkt

Auf dem weiteren Fußweg

zur Burg

 

          Eingang




   Blick in hübsch angelegte Gärtchen

Zitronenbaum

Es blüht.

Warten bis Platz in einem MiniRestau-
rant ist, typisch portugiesisch mit 3 langen Tischen, Riesenrippchen auf dem Teller, sehr belebt und na ja entspannen kann ich auch woanders...

Bem vindo em Lisboa!

Europa hat mich wieder- Super Flug mit LAN - jeder Zeit gerne wieder.
Dennoch schlief ich nicht so tief und fest, so dass ich ausgeruht, frisch, strahlend und munter auf dem Lissaboner Flughafen ankam, eine Randbemerkung: Madrid hat den schöneren Flughafen.
Ich musste mich auch gleich um solch wichtige Dinge wie Geld und Transfer kümmern.
Dazu war es notwendig, sich beim kostenlosen WLAN Netz des Flughafens anzumelden.
Alles prima, hinkommen und mit der Auskunft, dass meine Adresse mit der Metro zu erreichen sei, war ich vollends zufrieden
Raus aus dem einen Gebäude  und für 1,90 €  rein in die Metro. Prima, bis...  ich dann im wahrsten Sinne des Wortes mitsamt meinem 23 kg Koffer rückwärts die Rolltreppe runter geflogen war.
Mein Einstand in Lisboa begann also mit dem Besuch beim Medico, hatte mir eine Platzwunde über dem rechten Auge zugezogen und eine leichte Prellung auf der Seite, auf der ich wie ein Maikäfer ums Aufstehen kämpfte. 
Ich kam dadurch erst 18:30 in der Metrostation an und hatte nicht bedacht, dass es um die Zeit hier ja bereits dunkel ist. Daher musste ich bei meiner Gastmutter anrufen, sie kam gelaufen und mitsamt dem Gepäck schleppte ich mich an das Ziel.
Ein Taxi zu nehmen, war ich nicht auf die Idee gekommen, ich verknüpfte damit Taxi- Deutschland-teuer und hatte mich allerdings grundlegend geirrt. Nun ja, hinterher..
Bezog ein winziges Zimmer in einer riesigen Altbauwohnung, aber alles tip top,
und früh werde ich durch Klopfen und Bom dia! sanft geweckt - einfach herrlich schmeckt der Kaffee, den ich früh serviert  bekomme, schwarz mit etwas Milch, aber nicht bitter, eher mit einer Kakaonote.
Ansonsten verlief der 1.Tag wie immer, verbunden  mit Zuspätkommen, BusFahrer entließmich sonstwo trotz Zettel. Jetlag und leichte Kopfschmerzen habe ich bis gestern verspürt. 
Eine Telefonkarte und eine Monatskarte für Bus und Metro habe ich mir auch gekauft, letztere offiziell mit Antrag abholen, ausfüllen,  2. Tag abgegeben, 3. Tag abholen, verknüpft
Am Montag Nachmittag machte ich mir noch einen Kopf, dass ich statt 15:00 erst eine Stunde später in meiner Programmstelle, wo ich freiwillig arbeite, einfinden konnte, da ein Bus ausgefallen war, völlig überflüssig gewesen...ich soll jungen schwangeren Mädchen , die aus ärmeren Verhältnissen stammen, etwas Englisch beibringen, aber auch am heutigen Donnerstag hatte ich noch keine Mailrückmeldung, aber das ist normal, also konnte ich heute mit einer kleinen Gruppe in der Altstadt auf Entdeckung gehen.    
Und meine ersten Eindrücke zusammengefasst sind, dass Lissabon die wohl schönste Großstadt/ Hauptstadt  Europas ist. Bezaubernd einfach wunderschön und überwiegend sehr sauber, ich bin schwer beeindruckt. 
Hier die ersten Bilder:
Springbrunnen in der Mitte des Rossio,                                                                           dem zentralen Platz und Herzstück der Stadt

Schönes Gebäude, das von Starbucks 
                                                     bewirtschaftet wird

 TucTucs

Aussichtspunkt