Samstag, 24. Oktober 2015

Samstag, 24.Oktober, Tanzfest

Gestern fand ein Fest des Tanzes in Oaxaca statt und davon hier ein paar Kostproben.
Wer genau hinschaut, wird mich entdecken. Ich wollte eigentlich keinen ..., um den Einheimischen den Vorzug zu lassen, aber als mir die eine junge Frau (auch im Video) ... schenkte, konnte ich nicht 'Nein' sagen.





                                           

Heute zum Samstag war mir mal nach Gartenarbeit zumute und ich durfte Blumenlaub harken und ein paar Grünpflanzen auf Vordermann bringen.
Danach holte ich meine Sachen aus der Wäscherei (1,7 kg für 25 pesos)... Derik würde sich freuen...).
Mitten in der Woche hatten wir zwei graue Tage, das ging gar nicht, heute erfreue ich mich um so mehr wieder an den Sonnenstrahlen.
Im Café Brujula trafen wir gestern Guadalupe, der seinen Schmuck am Tisch herstellte, ihn uns zeigte und dann über seine Reiseabenteuer mit uns plauderte. Wie meine Freunde hat er seine persönlichen Sachen in einem Rucksack und reist so durch die halbe Welt.


Ich habe zwischendurch mal etwas zum Post 'Begegnungen und Kulinarisches' hinzugefügt.

Montag, 19. Oktober 2015

Oaxaca- bunt, fröhlich und nie langweilig


Hier werden ja ständig irgendwelche Feste ( Hochzeiten, Tag der Beschäftigten, eine Quinceañera - mit 15 beginnt für die Mädchen ein neuer Lebensabschnitt-, runde Geburtstage, Die Nacht der Radieschen, Tag des Maises, ... ) gefeiert, die dann meist mit einem Umzug, auch Candela genannt, einhergehen. Dabei sieht man immer Tänzerinnen aus Oaxaca, große Pappfiguren, den weißen , sich drehenden Umzugsball, eine Blaskapelle und fröhliche Menschen, die entweder mitlaufen oder sich die Farbenpracht anschauen.



                   Schick machen für den Tanz              Mit Rosane aus Brasilien beim Calenda



 
Live Band und Mezkal sind dabei

Vor einer Primaria (Klassen 1-6) gibt es immer was Leckeres zu kaufen


Danach folgen die Sekundaria  und die Preparatoria die Vorbereitung auf das Studium

Sonntag, 18. Oktober 2015

Oaxaca-Zipolite und zurück

Wochenende vom 16.-18.10.
Als ich meiner Chefin von meinen Plänen erzählte,  am Wochenende ans Meer zu fahren, wurde ich gleich halb elf mit zwei guten Ratschlägen von der Arbeit befreit : am besten den Sitzplatz  Nr. 1 (Beifahrersitz) kaufen und vor Fahrtbeginn eine Tablette nehmen.  Gesagt getan, 12 :15 ging es dann los, allerdings nicht mit dem richtigen Busunternehmen. Ich hatte ein Personen und Transportgeschäft erwischt.
Das ging alles noch hinten rein und nach 7 Std mit Pause durfte  ich aussteigen.









Für den bezahlten Preis kam ich  nur bis Pochutla und dort musste ich nach dem Colectivo Taxi suchen,mit einem richtigen Taxi hätte sonst noch mal zu viel bezahlen müssen, was ich nicht wollte. So fand ich eine Einheimische, die mit mir wartete und mit einem Cruzer Colectivo erreichten wir die Peripherie, von wo aus wir dann mit drei anderen im Dunkeln in Richtung Meer fuhren. Klar fand auch der Taxifahrer nicht ohne zu fragen die Zufahrt zu meiner Unterkunft direkt am Wasser.
Ich sah im Dunkeln auch nichts und war nur froh, angekommen zu sein.
Hinter der Palme rechts
meine cabaña





Ein leckeres Frühstück genießen 


Am Morgen wurde ich mit den schönstenAusblicken belohnt.
Das genau wollte ich an diesem Wochenende: keinen Stadttrubel, nur Sonne, Strand, Wasser und Wellen.


Kate und Ray, meine Gastgeber




Kuhle im Sand buddeln,alle vier Pfoten von sich strecken,
so lässt es sich gut leben





Kokosnüsse

Eine Strandwanderung entlang des Surf Strand es von Zipolite
In der Nacht von Samstag zu Sonntag schlug das Wetter um,nicht dass es kühler wurde, nein das Meer tobte wie wild und es gab schon etwas Regen, der am Sonntag Mittag sich fortsetzte, so dass ich kurz vor eins die Heimreise antrat.




Montag, 12. Oktober 2015

Sonntag, 11.10.

Der Ausflug nach San Augustin Etla und Villa de Etla
war eine Halbtagestour mit Colectivos. Das erste Ziel liegt 18km nördlich von Oaxaca und ist berühmt für sein aus dem Jahre 1883 stammenden Gebäude, das heute das Zentrum der experimentellen Kunst beherbergt.  Der Eintritt ist das Eintragen in ein Buch und außer mir zählte ich noch 2 amerikanische und 2 mexikanische Besucher.
Kulturelle Vermarktung ist teilweise schwach ausgeprägt.
                            
Dis komplette untere Etage

                  Bearbeitung des Themas "Migration".     
 


In der Kirche fand die Messe statt. Der Ausblick was ebenfalls schön.

Die zweite Ausfahrt sollte in eine archeologische Ausgrabungsstätte gehen, die ich erstens nur über einen Irrweg infolge der Unkenntnis des Taxifahrer erreichte und welche zwar auf einer Touristenkarte ausgewiesen ist, aber real wohl sehr sehr selten besucht wird. Ist einfach touristisch nicht weiter erschlossen.

             
Ausblick in einen Garten des Dorfes


Samstag - 10. Oktober

Seit Mitte September hat es nicht mehr geregnet. Es ist tagsüber also sehr sonnig, und deshalb sind Cafés, Museen und Galerien beliebte Aufenthaltsorte, um nicht in der Unterkunft bleiben zu müssen.
Daher entschied ich mich am Samstag Mittag für einen Besuch des ehemaligen Klosters, welches heute ein großes Museum, das Zentrum der Kulturen Oaxacas, sowie eine moderne und eine altertümliche Bibliothek beherbergt.
Die schönsten Gebäude der Stadt stammen aus dem 16 Jahrhundert, der Zeit der spanischen Kolonialherrschaft.
   

In der Kirche fand eine Hochzeit statt.



 Nach Mittagessen und kurzer Siesta bin ich noch mal los spaziert und entdeckte ein kleines, ruhiges , im Hinterhof gelegenes Café,  in dem ich mich niederließ bis es schon nach 20:00 war.
Auf der Alcalá steppt indes der Bär, nur paar Meter voneinander entfernt:


















Sonntag, 11. Oktober 2015

Ausflug nach Ocotlan und San Martin Tilcajete

Am Freitag ( 9.10. ) ging es nach Unterrichtsschluss zu dritt nach Ocotlan, auf den immer freitags stattfindenden Markt. Die Suche nach einem Colectivo war ein Kinderspiel und nach ca. 1 h Fahrt mit Zwischenstopp zwecks Volltanken ( Super der Liter etwa 1Euro) erreichten wir für 25 Pesos pro Person unser Ziel. Hier ein paar Eindrücke:

                                            
                                                Obere Reihe: verschiedene Sorten Chili
Trockenfisch
                                                 


Litschis
  




Hinter dem Markt befindet sich eine Kirche, die noch benutzt wird. Das ehemalige Dominikanerkloster beherbergt ein Museum mit Bildern des Malers Rudolf Morales sowie weiteres Kunsthandwerk aus der Gegend und der Kolonialzeit der Spanier.
 












Es gelang uns ebenfalls das Wohnhaus des Malers Rudolf
Morales zu besichtigen. Sein Neffe zeigte uns den Garten, die Küche, die Bildergalerie - Morales malte Aspekte seiner Heimat und sponserte die Rekonstruktion historischer Gebäude. Seine künstlerische Art bei Wandgemälde ähnelte der von Diego Rivera.











 
Auf dem Rückweg machten wir in dem kleinen, beschaulichen und ruhigen Dorf  San Martin Tilcajete Halt. Dort stellt nahezu jede Familie in ihrem Haus die bunt bemalten Holzfiguren her.
                                   

                                   
Um wieder Anschluss an die colectivos nach Oaxaca zu haben, fuhren wir mit einem solchen Zubringer auf die Hauptstraße : hinten sitzen 3 Personen!Ach ja die gibt es auch noch abgefrackter.

Angekommen in Oaxaca gingen wir mit den anderen Abschluss feiern: in eine Bar, eine Mezkal eris und in die Salsa bar Candela.
Am nächsten Morgen gab es 9:30 Frühstück und gegen zwölf schaffte ich es dann, aus dem Haus zu gehen.